„Innehalten und Aufschreien“: Bericht und Kommentar zum schweren SUV-Verkehrsunfall in Berlin und den Folgen

Noch ist meine Elternzeit nicht vorbei, aber es gibt Themen, die müsse beschrieben werden – vor allem wenn sie so betroffen machen, weil sie an einer Ecke passieren, die man sehr gut kennt.

Am Freitagabend sind an der Invalidenstraße in Berlin-Mitte vier Fußgänger gestorben, weil ein Porsche-Fahrer an einer Fußgängerampel auf den Bürgersteig gerast ist. Der Unfall löste große Betroffenheit aus – und eine politische Dikussion um die SUV, die sich in den Städten breit gemacht hatten.

Meine ersten Eindrücke vom Unfallabend und dem Morgen danach hatte ich bei Facebook veröffentlcht.

Am Samstag habe ich mich dann auf Twitter mit Ulf Poschardt, dem Chefredakteur der Welt und bekenndem Porsche-Fan, gestritten. Los ging es mit diesem Tweet, hier meine erste Antwort, es folgt ein längerer Thread.

Am Sonntag bat mich dann die taz-Berlin-Redaktion, die Ereignisse zusammenzufasssen. Mein Bericht wurde vom Kollegen Uwe Rada um politische Reaktionen ergänzt.

Zudem habe ich für die Montagsausgabe der taz den Unfall und die notwendigenden Konsequenzen daraus kommentiert.

Und weil wir daraufhin auf Twitter „verblendete Ideologie“ für „bildungsferne Schichten“ unterstellt wurde, habe ich nochmal auf Twitter die physikalischen Auswirkungen des Unfalls mit dem Porsche-SUV mit einem VW Polo verglichen und in einem Twitter-Thread veröffentlicht.

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