taz-Titel: Grüner Horror vor Schwarz-Gelb-Grün

Barack Obama war heute in der Stadt. Anlässlich des Kirchentages hier in Berlin hat er mit Angela Merkel palavert. Vor einem Jahr wäre das noch sicher eine Titelseite gewesen. Aber jetzt ist er nur noch der nette Mann von nebenan. Und wirklich revolutionäres hat er auch nicht gesagt. Weil er am Brandenburger Tor auf die kritische Frage eines jungen Mannes nach dem weltweiten US-Drohnenkrieg gegen Terroristen und den dabei getöteten Zivilisten ausfürhlich genatwortet hat, habe ich trotzdem eine Idee für die Titelseitekonferenz skizziert:

Aber das hat schon im Kreis der Kollegen kaum jemand verstanden. Also weg damit.

Zum Glück haben wir auch eine eigene Geschichte. Ulrich Schulte hat sich unter führenden, linken Grünen umgehört, was sie von der Möglichkeit eine Schwarz-Gelb-Grünen Koalition nach der Bundestagswahl halten. Die Antwort: für die meisten ist das Horror pur.

Wie man das bebildert? Zum Glück stehen da reichlich Filmplakate zur Auswahl. Zum  Beispiel das von „Nächte des Grauens“, einem Vodoo-Trash-Klassiker von 1965.

Der hat nicht nur einen aussagekräftigen Trailer, der von einer jungen Frau erzählt:

"Als Sylvia Forbes Clive Hamilton 
hasste, war es gefährlich. Als sie ihn liebte, war es tödlich"

Das allein wäre ja schon treffend genug.

Hinzu kommt: Das Filmplakat eignet sich hervorragend, denn es ist wunderschön grün!

Wir mussten es dann nur noch minimal abändern.

Und verboten?

Widmet sich stets hochgebildet der Migrationsforschung im Berliner Umland:

 

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