taz-Titel: Hitlers „Mein Kampf“ – Ist dieses Buch noch gefährlich?

Nicht viel los zwischen den Jahren an der Nachrichtenfront. Zum Glück hatte ich meinen taz.eins-Kollegen Klaus Hillenbrand dazu gebracht, eine Seite über Adolf Hitler zu schreiben, bzw. über sein Buch „Mein Kampf“, für das an Silvester die Rechte auslaufen, so dass es theoretisch nun auch in Deutschland von allen nachgedruckt werden kann. Klaus kennt sich mit NS-Geschichte sehr gut aus und wird auch für die bereits für den 8. Januar angekündigte von Historikern mit einordnenden Kommentaren versehene Neuauflage berichten. Aber für eine Seite vorab reicht das allemal. Und weil sonst nichts brennt, auch für eine Seite Eins.

Zumal die Fotoredakteurin Isabel Lott noch dieses grandiose Bild gefunden hat. Es zeigt einen Sergeant der US-Army im Mai 1945 in der einstigen Wohnung Hitlers in München, „Mein Kampf“ lesend.  Es stammt von dem Fotografen David E. Sherman, der in der gleichen Wohnung auch noch seine Kollegin Lee Miller ablichtete, als sie in Hitlers Badewann saß. Ein Bild, das zu einer Ikone wurde.

Bildschirmfoto 2015-12-31 um 14.39.45

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