Titel: Dance the pain away!

Die Nachrichtenlage in dieser Woche war mehr als deprimierend. Erst der Anschlag in Nizza – der mich schon hatte resignieren lassen -, dann der Putschbversuch in der Türkei, die Schüsse in Baton Rouge und die Axt-Attacke im Zug bei Würzburg.

Sommerloch, könntest du bitte kommen!?!

In der taz-Konferenz am Donnerstag stellte dann der Kulturredakteur seine Themen vor: Julian Weber schreibt darüber, was Musik in einem Sommer ausrichten kann, der nonstop Schreckensnachrichten bereithält. Insbesondere Elektromusik. Er hat mit DJs gesprochen und zitiert Adorno. Die These des Textes ist – kurz gesagt – let’s dance!

Meine spontane Reaktion: will ich lesen, da mach in eine Titelseite draus. Aber wie?

Weil die taz ja eine Zeitung mit Haltung ist, bitte ich per Rundmail alle Kollegen zum Tanz auf dem Dachgarten, bestelle einen Fotografen, bitte die Kollegen aus dem taz.cafe mal eben Boxen und Verstärker aufzubauen, lasse Julian Weber die passende Musik spielen und frage die Onliner, ob sie nicht ein Video daraus machen wollen, das sie dann sogar live bei Facebook streamen.

Die Fotos werden toll. Drei kommen in die nähere Auswahl. Fast wäre ich mal wieder auf der eigenen Titelseite gelandet. Es hat dann nur für Platz drei gereicht. Wir haben uns für das mittlere entschieden, weil es die größten Tiefe hat. Und dass Katrin Gottschalk, die Autorin des Kommentars darunter auch im Bild ist, ist reiner Zufall – aber schön.

taz.dance

 

 

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