Irgendetwas, was Hoffnung gibt: Meine Ratlosigkeit nach dem Anschlag in Nizza

Am Freitagmorgen sitze ich in der Redaktion und habe einfach keine Lust. Am Abend zuvor ist ein Mann mit einem Schwerlaster in Nizza in und durch eine feiernde Menschenmenge gerast. Es gibt 84 Tote. Mir vergeht alles.

Bei facebook schreibe ich schnell ein paar Gedanken dazu.

Später bei der Konferenz werde ich daran erinnert, dass ich einen kommentierenden Text schreiben wollte über die KollegInnen der FAZ, die mal eben die Zahl der Gewalttaten rund um die Rigaer Straße um den Faktor hundert übertrieben haben.

Ich sage, dass ich eigentlich gerade nicht in der Stimmung für so einen Kommentar wäre und verweise auf meinen Facebook-Text. Die KollegInnen sagen, der solle doch in die Zeitung. Ich baue ihn dann dafür noch ein wenig aus. (wobei mir mal wieder auffällt, dass ich der Fotoredaktion unbedingt ein aktuelles Bild von mir geben muss).

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 23.14.04

Den Kommentar zur FAZ übernimmt netterweise der Kollege Ambros Waibel.

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