taz-Bericht: Flüchtlinge warten vor dem Lageso: „Das große Unverständnis“

Bis zu drei Wochen, erzählen geflüchtete Syrer, warten sie jetzt schon vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) darauf, dass endlich ihre Wartenummer aufgerufen wird. Zum Teil weil das Amt tatsächlich mit der Bearbeitung der Fälle nicht hinterher kommt, zum Teil weil die Flüchtlinge das System nicht verstehen oder ihm nicht vertrauen.

Die Sprecherin des Lageso gesteht offenkundig ein, dass das Infosystem verbessert werden müssten. Aber es fehlt dem Amt an Personal: „Wir bräuchten junge ITler, die solche Konzepte entwickeln und umsetzen.“

Ich bin mit dem Syrer Khalid, der schon seit 10 Monaten in Berlin lebt und für mich gedolmetscht hat, über die Lageso-Wiese gegangen, habe mir die Geschichten der wartenden Syrer angehört und für die taz aufgeschrieben. Die Printfassung ist am 11.9. in der taz.berlin auf Seite 23 erschienen.

Eine deutlich längere Version, in der auch noch ein Zahnarzt aus Damaskus über die Lage in seiner Heimatstadt und seine Flucht per Flug nach Berlin erzählt, steht hier auf taz.de.

 

0 Kommentare

Kommentieren →

Schreibe einen Kommentar