Moderation der taz-Panter-Preis- Verleihung 2024

Der von der taz-Panterstiftung vergebene Panter Preis ehrt seit 19 Jahren Menschen, die sich allein oder in Initiativen zivilgesellschaftlich engagieren. Ursprünglich ging es ganz allgemein um „Helden des Alttags“. Seit 2020 standen Initiativen im Fokus, die sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Und in diesem Jahr ging es – leider sehr zeitgemäß – um Aktionen für die Demokratie und gegen den drohenden Rechtsruck.

Zum  bereits zehnten Mal durfte ich die Preisvergabe moderieren, wie im Vorjahr wieder zusammen mit Amina Aziz.

Neu war nicht nur da Thema, sondern auch das ganze Konzept. Statt wie bisher sechs Nominierte, von denen dann zwei gewinnen, gibt es in diesem Jahr gleich neun Nominierte, von denen drei ausgezeichnet werden. Und das in drei Etappen, nicht wie sonst in Berlin, sondern in Erfurt, Chemnitz und Cottbus, also an je einer Station in den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Brandenburg, in denen im Herbst gewählt wird.

Bei der Preisvergabe am Ende des ganztägigen Panter-Forums am Sonntag in Erfurt wurde letztlich das Netzwerk Polylux ausgezeichnet, das Gelder für kleine Projekte und Initiativen sammelt und verteilt, so dass die 5.000 Euro Preisgeld dort besonders gut angelegt sind.

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